Französisch wird am Weierhof als 1., 2. oder 3. Fremdsprache angeboten. Der Französischunterricht bereitet grundsätzlich auf die Begegnung mit Land und Leuten vor. Deshalb stehen kommunikative Fertigkeiten wie Hör-/Sehverstehen und reagierendes Sprechen/ Schreiben im Vordergrund.

Die Bereitschaft zur Imitation, die Freude am Spiel, die Neugier und der Wille, sich selbst aktiv sprachlich im Unterricht zu beteiligen, sind ebenso gefordert wie die Notwendigkeit zur Konzentration und zur genauen und intensiven Beschäftigung mit den sprachlichen Phänomenen der Fremdsprache.

Lasst euch doch mal von eurer Französischlehrerin bald mit landestypischen Süßigkeiten wie Carambar belohnen. Klebrig süß, aber gut für die Moral! Oder ladet eure Freunde kurzerhand zum Crêpes-Abend ein und baut das Ganze zum Pfannensaltowettbewerb aus!

 

Es lohnt sich, Französisch zu lernen, …

1. weil bei keinem anderen Jugendaustausch mehr Begegnungen zwischen jungen Leuten stattfinden als zwischen Frankreich und Deutschland und zwar schon im jüngsten Alter. Eigentlich müsste diese Zahl im Guinness Buch der Rekorde stehen! Und ganz sprachlos kann das ja nicht ablaufen! Die deutsch-französischen Beziehungen sind das beste Beispiel dafür, wie Europa funktioniert und welche Zukunft Europa noch ansteuern kann.

2. weil man das Gelernte gleich anwenden kann, zum Beispiel beim Schüleraustausch, bei Brief- und E-Mail-Freundschaften oder bei Ferien in Urlaubsländern wie Frankreich, Tunesien, Algerien, Marokko oder sogar Québec! Französisch wird von über 160 Millionen Menschen in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt gesprochen, darunter in vier unserer Nachbarländer!

3. weil die französische Sprache große Chancen für den beruflichen Werdegang eröffnet. Frankreich und Deutschland sind ja jeweils die wichtigsten Handelspartner! Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist in vielfältigen Bereichen wie Wissenschaft, Technik, Forschung und Technologie sehr stark ausgeprägt. Englischkenntnisse werden in allen akademischen Berufen als selbstverständlich vorausgesetzt; wirklich von der Masse abheben kann man sich durch zusätzliche Französischkenntnisse!

4. weil man durch Französisch die „Eintrittskarte“ zu einer der reichsten und interessantesten Kulturen der Welt erhält: l’art de vivre à la française, die französische Literatur, das Kino (Intouchables – Ziemlich beste Freunde– in der Originalfassung lohnt sich besonders!), die chanson française und nicht zuletzt die französische Küche.

5. weil derjenige, der gut Französisch kann, später umso leichter Spanisch oder Italienisch lernen wird: diese Sprachen sind dem Französischen verwandt (35 % des Vokabulars sind leicht wiedererkennbar)

6. und weil Französisch einfach eine klangvolle Sprache ist!

 

Schüleraustausch

Informationen zum Schüleraustausch gibt es hier

 

Parisfahrten

Fast jedes Jahr bietet die Fachschaft Französisch Schülerinnen und Schülern der Grund- und Leistungskurse Französisch die Möglichkeit an, an einer dreitägigen Studienfahrt nach Paris teilzunehmen. Manchmal ergibt sich die Möglichkeit, daraus eine Deutsch-Französische Begegnung zu machen, indem die Weierhöfer Schülerinnen und Schülern eines Landwirtschaftsgymnasiums aus der Normandie in Paris treffen.

In der französischen Hauptstadt sehen sich die Weierhöfer Sehenswürdigkeiten von Paris an (Eiffelturm, Notre-Dame, Champs-Elysées, usw) und besichtigen Museen (Centre Pompidou, Louvre, usw…). Am Seine-Ufer wird gepicknickt und Tango getanzt, in Montmartre gehen sie auf den Spuren der Schauplätze des Kultfilmes „Die fabelhafte Welt der Amelie“ und in der Metro sehen sie originelle und erstaunliche Stationen. Wie Sie sehen, es wird nicht langweilig…

Parisfahrt 2015 (von Johanna Kamy und Luise Kauk)

Vom 6. bis 8. Juni 2015 fuhren wir, Schüler der Französischkurse der neunten und elften Klasse, mit unseren Lehrerinnen Frau Kasprzok und Frau Cicolleli nach Paris.
Nach der Ankunft in der Jugendherberge im Quartier du Marais begann unsere Tour durch Paris. Nachdem wir unseren Hunger beim Falafelessen gestillt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Louvre. Die meisten von uns wollten dort die Mona Lisa sehen. Als wir diese nach längerer Suche, auf der wir einige weitere Kunstwerke anschauen konnten, endlich gefunden hatten, war unsere Zeit im Museum auch schon fast wieder vorbei und es ging weiter Richtung Champs Elysées. Anschließend durften wir unsere Unterkunft begutachten, von der die meisten von uns positiv überrascht waren. Nach dem Abendessen machten wir eine Seine-Rundfahrt, auf der wir Paris in der Abenddämmerung bewundern konnten. Danach stand der obligatorische Eiffelturm-Besuch an. Trotz der mittlerweile gesunkenen Temperaturen ließen wir uns vom Ausblick und der Beleuchtung von Frankreichs wohl berühmtesten Wahrzeichen gerne beeindrucken. Am nächsten Morgen standen Montmartre und Sacré Coeur auf dem Programm. Gestärkt durch ein Picknick im Jardin du Luxembourg durften wir später Notre Dame bestaunen. Im Anschluss daran genossen wir, am Ufer der Seine sitzend, ein erfrischendes Eis. Den Abend verbrachten wir am Place de la Contrescarpe, wo wir einem Straßenmusiker lauschten, einen Crêpe aßen oder einfach durch das Viertel schlenderten. Unser letzter Tag in Frankreichs Hauptstadt begann mit Les Halles und dem Centre Pompidou. Nach einem weiteren Picknick, diesmal im Palais Royal, gelangten wir zur Oper und den Galeries Lafayettes. Hier nutzten wir unsere freie Zeit zum Shoppen und um die Sonne vor der Kulisse des Opernviertels zu genießen.
Am Abend war unsere Reise dann auch schon wieder vorbei und wir saßen im Zug, der uns zurück nach Kaiserslautern brachte. Auch wenn die drei Tage sehr anstrengend waren und wir viel laufen mussten, wird uns allen die Parisfahrt sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Vor allem Frau Kasprzoks  Ortskenntnis, dank der wir neben den üblichen Sehenswürdigkeiten auch einen Einblick in die verschiedenen Viertel und deren Kontraste erhielten, machte die Fahrt zu etwas Besonderem.

Tagesfahrt nach Straßburg am 25.Juni 2015 (von Johannes Weber)


Gleißender Sonnenschein, blauer Himmel und eine sommerliche Brise. Unter diesen doch sehr erträglichen Wetterbedingungen durften sich die Sozialkundeleistungskurse der MSS 11 und 12 zusammen mit dem, wie kann es auch sonst gehen, Französisch-Leistungskurs zu einer Exkursion in die Europa-Stadt Straßburg aufmachen. Am Morgen besuchten wir unser Hauptziel: Das Europaparlament. Es war zwar etwas einsam, da alle Abgeordneten momentan an ihrem Zweitarbeitsplatz in Brüssel waren, aber durch unsere gut gelaunte Führerin wurde es dennoch zu einem aufschlussreichen und interessanten Besuch. Mittags konnten wir den historischen Kern mit seiner wunderschönen gotischen Kirche erblicken. Vom Place Kléber aus durften wir anschließend in der verbleibenden Zeit die Stadt selbst erkunden. Mit vielen Eindrücken und Souvenirs im Gepäck machten wir uns nach dieser erfolgreichen Tagesfahrt auf den Heimweg in die Pfalz.

 

Wettbewerbe

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Französisch anders lernen

Die Fachschaft Französisch engagiert sich aktiv beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Jedes Jahr nehmen einige Klassen mit Französisch 1. oder 2. Fremdsprache erfolgreich am Gruppenwettbewerb teil. Krimis, Liebesgeschichten, Trickfilme, Dramen oder sogar Multimedia-Beiträge und Brettspiele: Das sind die Arbeiten, die in den vergangenen Jahren beim Gruppenwettbewerb eingereicht wurden. Eins haben sie gemeinsam – es geht um die etwas andere Art, eine Fremdsprache zu lernen oder sein Wissen in einer Sprache zu vertiefen und anzuwenden.

Zu unserem großen Stolz waren 2014 sechs Schülerinnen der Klasse 9c (Carolin Becker, Hannah Diehl, Veronika Dittrich, Marion Glöckler, Sophia Martin und Vera Schmeiser) rheinland-pfälzische Landessieger im Bundeswettbewerb Fremdsprachen (Sparte Medien). Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen wurde der 2. Platz erreicht. Ihr Beitrag war ein aus verschiedenen Sketchen bestehender Film aus der Perspektive eines Schließfaches, in dem Szenen aus dem Schulalltag gezeigt wurden mit den zwei Freundinnen Nathalie und Marie, der Streberin Mathilde, der hübschen Julie, Sophie der Rockerin und Marion der Naschkatze.

Interessiert? Ansprechpartnerin für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist Severine Lenoir

 

Der Mittelstufenwettbewerb: Spass an Herausforderungen!

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“, lautet ein berühmtes Zitat. Lust am Feilen an fremdsprachlichen Texten, am Knobeln an der richtigen Grammatik oder am Einprägen wichtiger Wörter – das sind die Schlüssel für den Erfolg beim Mittelstufenwettbewerb. Zu verlieren hat kein Teilnehmer etwas, dafür aber viel zu gewinnen: Zum Beispiel fahren die besten Teilnehmer aus ganz Deutschland jedes Jahr zum Sprachenturnier.

Interessiert? Ansprechpartnerin für den Fremdsprachenwettbewerb ist Severine Lenoir

Weitere Informationen unter: http://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/

 

Sprachdiplom: DELF (Französisches Sprachzertifikat; DELF = Diplome d‘Etudes en Langue Française)

Das international anerkannte Sprachdiplom DELF überprüft die Französischkenntnisse von Nicht-Muttersprachlern und gliedert sich in folgende Niveaustufen:

A1, A2 (allgemeine Sprachverwendung)          B1, B2 (selbstständige Sprachverwendung)

Für Schüler gibt es einen speziellen Sprachtest (DELF scolaire). Durch die DELF-Prüfung können die Schülerinnen und Schüler ein unabhängiges Diplom erwerben, das ihnen mündliche und schriftliche Sprachfertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben) bescheinigt.

Für die Schülerinnen und Schüler des Weierhofs bietet die Fachschaft Französisch Vorbereitungskurse (AG/NG) auf die DELF-Prüfungen an.

Welche Vorteile bietet das DELF für Schülerinnen und Schüler?

Sie erwerben im Rahmen ihrer Schulausbildung ein international anerkanntes Zertifikat, das ihnen – als Ergänzung zu den deutschen staatlichen Prüfungen – sehr von Nutzen sein kann. Es hilft weltweit in vielen Situationen, in denen Französischkenntnisse nachzuweisen sind: Studium, Praktikumssuche und Beruf. Mit dem Zertifikat in der Tasche können sprachliche Kompetenzen nachgewiesen werden, die klar definiert und europaweit anerkannt sind.

Die Schülerinnen und Schüler lernen frühzeitig, wie Prüfungen dieser Art organisiert sind und wie sie sich selbst auf Prüfungssituationen einstellen und diese meistern können.

Interessiert? Ansprechpartnerinnen sind Pasquale Cicolelli und Corinne Ksprzok

Delf-Diplomanden AG-Prüfung 2015

Alle 38 Teilnehmer der Niveaus A1, A2 und B1 haben mit großem Erfolg an der schriftlichen und mündlichen Prüfung teilgenommen. Die vorläufigen Diplome wurden vor den Sommerferien überreicht.

Die Schulleitung sowie die AG-Leiterinnen Fr. Kasprzok (A2, B1) und Fr. Cicolelli (A1) gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!

 

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