Ziel

Die Erziehung im Internat folgt den Grundsätzen eines humanistisch-christlichen Weltbildes. Sie folgt dem Prinzip der Stärkung und Festigung des Selbstbildes der Schüler als Erziehung zu Mündigkeit und Selbstständigkeit. Diese Ziele gelten für die drei Gruppen von Internatsschülern im gleichen Maße, für Kinder & Jugendliche (etwa 30), Jugendliche die uns im Rahmen der Jugendhilfe besuchen (etwa 8), Privatinternatsschüler ( etwa 52). Alle Schülerinnen und Schüler kommen mit persönlichen, familiären, Lern- oder sonstigen Schwierigkeiten zum Internat und werden gleichermaßen und integrativ betreut.
Die gemeinsame Betreuung aller Internatsschüler folgt dem Ziel einer bewussten Mischung. Integration kann nur durch gemeinsames Leben, Lernen, Arbeiten und eine gemeinsame Freizeitgestaltung heterogener Gruppen gelingen. Es folgt dem Motto: Jeder kann von jedem lernen.

 

Umsetzung

Für alle drei Gruppen wird folgendes Verfahren angewandt (möglichst frühzeitig gemeinsam):

Elterngespräche zur Information der Eltern über Programme, Elterninformation zur Unterstützung im Elternhaus.

Infoveranstaltungen für Schüler und Eltern. Beispiel: Umgang mit Diabetes, neue Erkenntnisse – Was bestimmt mein gesundes Leben.

Nach der Aufnahme: Diagnose der spezifischen Probleme und Stärken der Schüler.

Aufstellung eines ersten Erziehungs- und Anleitungsplanes (vgl. 5-Phasen-Modell, Lerndefizite und Verhaltensprobleme).

Fortlaufende Überprüfung und Gespräche mit den Schülern über erreichte Ziele (Entlassen in größere Selbständigkeit).

Gemeinsame Sportaktivitäten und Bewegungsabende sowie kulturelle Angebote.

Regelmäßige Kontakte zu den unterrichtenden Lehrern und Rückmeldung an Schülerinnen und Schüler bzw. Eltern.

Kontrolle und Betreuung sowie Unterstützung des Lernverhaltens in der Lernstunde.

 

 

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